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Das Lodal-unglück 1905
Am Abend des 15. Januar 1905, einem Sonntag, zwischen 23.00 und 24.00 Uhr knallte es zweimal vom Ramnefjell. EinStück des Berges löste sich in etwa 500 Meter Höhe und riss eine grosse Geröllhalde mit sich. Als all dies in der See stürtze, entstand eine riesigeFlutwelle. Durch Nesodden wurde die Welle in zwei Teile getrennt. Der eine Teil blieb diesseits und kam nach Nesdal. In Ytre Nesdal wurdenalle Häuser vom Wasser zweschlagen. Dort hatte es drei Höfe und zwei Häuslerkaten gegeben, deren 34 Bewohner alle umkamen.In Bødal wurden alle Häuser am Wasser gegeneinander geschmettert, mit Ausnahme einiger Heuschuppen und kleiner Ställe. Als die Woge zurückflutete,zog alles mit sich, was losgeschlagen worden war. Menschen und Tiere starben entweder unter den zusammenstürzenden Trümmernder Häser oder durch Ertrinken, nachdem sie ins Wasser hinausgezogenworden waren. Nur die Häuser von Gjerstun und Raudi blieben unbeschädigt, den sie lagen ungefähr 200 Meter weiter vom See entfernt.Insgesamt kamen in dieser Nacht in Bødal 24 Menchen um und drei weitere starben in den nächsten Tagen an ihren Verletzungen oder an Lungenentzündung.